Die Wahrheit über die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)
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Wie aussagekräftig sind die Statistikzahlen tatsächlich, welche BKA und LKA regelmäßig veröffentlichen und welche gerne von Politik sowie Medien zitiert werden, wenn es darum geht, die besorgten Bürger zu beruhigen?

Die Wahrheit über die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)

Als vor einigen Wochen Bundesinnenminister Seehofer die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) mit den Worten „Deutschland ist sicherer geworden“ vorstellte, welche auf den Vorjahreszahlen des BKA basiert, ging ein Raunen durch die Plenarsäle und den „medialen Blätterwald“. Während Politiker und Journalisten das Zahlenwerk als Rückgang der Kriminalität feierten, war diese Auflistung von Straftaten für die Beamten, welche tagtäglich ihren Dienst zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auf der Straße versehen, ein vorkalkulierter Schlag ins Gesicht.

Die PKS steht schon seit Jahren in der Kritik, da sie in vielen Bereichen nur bedingt aussagekräftig oder zitierfähig ist, aber gerne dazu verwendet wird, der Bevölkerung eine Sicherheit vorzugaukeln, welche nicht der Realität entspricht.



Eine Straftat ist nur eine Zahl – egal ob Fahrraddiebstahl oder Körperverletzung



Da jede Straftat nur eine an sich addierende Zahl darstellt, interessiert die allzu oft als Verschwörungstheoretiker verschrienen besorgten Menschen in unserem Land vor allem die Entwicklung der Rohheitsdelikte wie Sexualstraftaten, Körperverletzungen, Tötungsdelikte.

Wenn man nun als Quelle die Berichtsjahre des BKA von 2013 bis 2018 zum Vergleich heranzieht, so kann man folgende Überraschung erleben:

Kapitalverbrechen wie Mord und Totschlag haben von 2013 (2.122 Delikte) bis 2018 (2.471 Delikte) kontinuierlich zugenommen.

Sexualdelikte wie z.B. Vergewaltigungen haben zwar von 2017 (11.282 Delikte) auf 2018 (9.234 Delikte) abgenommen, aber im Jahr 2013 waren „nur“ 7.408 Delikte zu verzeichnen gewesen.

Mit Ausnahme von Raubdelikten liegen alle übrigen Rohheitsdelikte deutlich über den Zahlen, welche in der PKS vor der 2015 begonnenen "Flüchtlingskrise" registriert wurden.
 



Wohnungseinbrüche - reisende Täter



Bleiben wir kurz bei den Wohnungseinbrüchen. Laut Seehofer ist die Zahl um 16,3 Prozent rückläufig. Natürlich wird bei dieser Deliktsart auf eine höhere Aufklärungsquote, auf Erfolge durch mechanische Sicherungen und einen erhöhten Fahndungsdruck hingewiesen. Ist dies aber wirklich der wahre Grund?

Viele der Einbrüche wurden in der Vergangenheit durch reisende Täter oder Tätergruppen begangen, welche tagesaktuell ihre Zielgebiete wechselten. Es müssen nicht zwangsläufig sogenannte MEM (Mobile Ethnische Minderheiten = früher durfte man noch Zigeuner sagen) gewesen sein, aber es handelte sich oft um Personen unterschiedlicher Nationaltäten und Ethnien, welche sich nur befristet, eben für diese Beutezüge, in unserem Land aufgehalten haben.

Viele dieser MEM sind inzwischen sesshaft geworden und können auf diese Weise die Vorzüge unseres Sozialstaates genießen; neben einer gesicherten Unterkunft erhalten sie, ohne jemals in die Sozialsystem eingezahlt zu haben, regelmäßige finanzielle Zuwendungen des Steuerzahlers. Aus dieser "gesicherten Position" heraus lassen sich dann bei Bedarf andere Delikte begehen, welche von bandenmäßigem Diebstahl bis hin zur Cyberkriminalität reichen können. Warum sollen sie dann das Risiko eines Wohnungseinbruches eingehen, wo sie doch auf andere Weise ihre finanzielle Zukunft zusätzlich absichern können?



Was verschweigt die PKS?




  1. Straftaten ohne Täterbezug werden nicht erfasst Beispiel: Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungen von Einzelpersonen oder aus der Gruppe heraus, wo sich die Täter nach der Tat entfernen können, werden von der Statistik nicht erfasst. Ohne Täter keine Statistik-Tat.

  2. Die Dunkelziffer: Laut BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) kann davon ausgegangen werden, dass nur jede 14. Straftat angezeigt wird. André Schulz, ehemaliger Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) ging für das Jahr 2017 davon aus, dass die tatsächlich begangenen Straftaten um den Faktor 5 höher liegen, als sie in der PKS ausgewiesen werden. Die WELT verweist darauf, dass die PKS regierungsfreundlich sei.

  3. Verkehrsstraftaten §315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs) u.a. Delikte werden in der PKS nicht erfasst. Wenn, was in den letzten Wochen wiederholt der Fall gewesen ist, von "gewissen Personen" Autokorsos veranstaltet werden und der Verkehr sogar auf den Autobahnen gestoppt wird, wird dies nicht als §315c StGB o.a. in der PKS dokumentiert.

  4. Staatsschutzdelikte: Straftaten aus dem linken und rechten Spektrum finden nur bedingt Einzug in die PKS. Dies ist auch gut so, denn wenn bei einem AfD Politiker ein Hakenkreuz an die Bürotür gemalt wird, selbst wenn dieses spielgelverkehrt sein sollte, wird es nicht als politisch motiviert links, sondern rechts eingestuft. Bei Straftaten mit Bezug zum Antisemitismus oder Migration, bei denen kein Täter ermittelt werden kann, erfolgt eine Zuordung: politisch motiviert rechts.

  5. Straftaten, welche direkt bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt werden, fließen nicht in die PKS mit ein.

  6. Personen, welche sich im Besitz eines deutschen Passes befinden, jedoch einen Migrationshintergrund aufweisen, gelten als Deutsche. Demzufolge wird die gesamte Statistik im Bereich Deutsche / Nichtdeutsche völlig verzerrt.

  7. Stellt sich nach Abgabe des Vorganges an die Staatsanwaltschaft oder erst vor Gericht heraus, dass keine Straftat vorliegt, dann gilt der Vorgang als aufgeklärt. Laut Statistik (KFN) werden 17,8 Prozent aller Wohnungseinbrüche aufgeklärt, aber in nur 2,6 Prozent der Delikte kommt es anschließend auch zu Verurteilungen.



Zusammengefasst kann man festhalten, dass die PKS nichts weiteres als ein Indiz für eine Kriminalitätsentwicklung darstellt, aber viele falsche oder verfälschende Inhalte aufweist. Die Selbstdarstellung und gegenseitige Beweihräucherung von Politik, Polizeiführung und Medien grenzt an ein Schmierentheater insbesondere dann, wenn dieser Personenkreis die Inhalte der PKS als unumstößliche Fakten dem allesglaubenden Bürger unterjubeln möchte.

Jede Straftat, insbesondere die Rohheitsdelikte, haben ein Opfer. Jedes Opfer ist eines zuviel und dieses kann möglicher Weise nie mehr in ein geregeltes Leben zurückfinden. Wo aber fließen Gelder hin? Mehr zu den Tätern, da man ja mehr um eine Resozialisierung bemühlt ist, als zu deren Opfern.

Durch die unsägliche Politik der Kanzlerin und ihrer "Anhängerschaft", welche bis auf unterste Kommunalebenen hindurchreicht, wurden und werden Personen in unser Land gelassen, welche niemals unsere Werte akzeptieren werden und bei denen jegliche Integration scheitern wird. Diese Personen begehen jedes Jahr tausende von Straftaten, welche ohne sie niemals stattgefunden hätten.

Aufgabe des Staates ist es, seine Bürger zu schützen. Es findet jedoch eine Erosion des Rechtsstaates statt, welcher seinen Aufgaben nicht mehr nachkommt und dessen "Repräsentanten" ohne Scham einen Amtseid ableisten, welchen sie niemals erfüllen.

Quellenangaben
Bild: Pixabay
Seehofer (sicheres Land): Welt
Seehofer (Einbruchzahlen: Bild
Dunkelziffer BDK: BDK
Dunkelziffer Schulz: JF
PKS regierungsfreundlich: WELT
Anzeigen bei der StA: t-online

 




 




1 Kommentare

Pola Pallouni 2 year ago

Neutralität null gewahrt. Relativ gut recherchiert, die Fakten aber zu einem subjektiv verwaschenen, beinahe schon verschwörungstheoretischen Ansatz zusammengeführt. Persönlichen Frust ungefiltert so rauszuhauen ist leider... Schlecht.