Studieren ab 50 - Niemals zu alt, um etwas Neues zulernen.
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Ob im Rentenalter oder im Berufsleben- neue Fragen bestimmen unser Leben. Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, ändern sich die Gewohnheiten, aber man lernt immer noch dazu. Ein beliebter Trend heißt deswegen:“Studieren ab 50“.

Studieren ab 50 - Niemals zu alt, um etwas Neues zulernen.

Dieser Trend wird in fast allen größeren Städten ermöglicht. An der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg gibt es dieses Programm zum Beispiel seit 25 Jahren und immer wieder drücken Menschen im Alter hier noch einmal ehrgeizig die Schulbank.



Beim Studieren ab 50 trifft Lebenserfahrung auf jugendlichen Elan.


Der Hörsaal wird zum Ort der Begegnung. Altersklassen, die sich sonst privat weniger über den Weg laufen, finden hier zueinander und bilden sich gemeinsam weiter. Wer ein Studium in der Lebensmitte beginnt, kann sein Wissen erweitern, die spannende Hörsaalluft schnuppern und viele neue Menschen kennenlernen. Die Gesellschaft, die Industrie und Technik und das soziale Leben entwickeln sich ständig weiter. Beim Studieren finden gesetzte Menschen einen neuen Anschluss. Sie können durch ihre gewonnenen Kenntnisse wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich vermehrt einbringen. Das Bedürfnis ein wichtiges Mitglied in einer Gemeinschaft zu sein und respektiert zu werden, ist bei jedem Menschen vorhanden. Durch das weitere Lernen von Fortschritt und Entwicklung kann sich jeder weiterbilden und sich perfekt integrieren. Das Miteinander von Jung und Alt wird gefördert und ein besseres Verständnis füreinander geschaffen. Viele Universitäten in Deutschland wenden sich mittlerweile an ihre Bürgerinnen und Bürger, die sich mit allgemeinen wissenschaftlichen Fragen beschäftigen oder ihr Wissen in einzelnen Fachgebieten vertiefen wollen. Dafür gibt es drei unterschiedliche Veranstaltungsformate, die sich bewährt haben. Menschen aus verschiedenen Altersklassen studieren gemeinsam und jeder kann an ausgewählten Seminaren und Vorlesungen teilnehmen. Die Fachgebiete reichen dabei von der Mathematik, über die Wirtschaftslehre, Informatik, Politik und viele andere Bereiche. Ganz nach dem persönlichen Interesse, können sich die Studierenden ab 50 in die einzelnen Kurse eintragen. Es gibt natürlich auch spezielle Angebote, die individuell auf die Altersklassen zugeschnitten sind. Auch im Rahmen von Projektarbeiten und Forschungsarbeiten kann das erworbene Wissen praktisch angewendet und sinnvoll genutzt werden. So entstehen wertvolle Projekte für Jedermann und der Spaß am Lernen hört nie auf.



Jeder Mensch ist ein wichtiger Teil der Gesellschaft und die Förderung von Jung und Alt ist eine wichtige Aufgabe unserer Kultur und Bildung.


Niemand sollte sich aufgrund seines Alters als weniger wertvolles Mitglied der Gesellschaft einstufen. Deswegen ist das gemeinsame Studieren ein wichtiger Bestandteil einer modernen und fortschrittlichen Gemeinschaft. Deutschland blickt auf einen eindeutigen demografischen Wandel zurück und auch in Zukunft werden die Menschen immer älter. Die Bildungseinrichtungen haben sich darauf eingerichtet und ihr Angebot erweitert. Verschiedene Themen und Vorlesungen sind auf die Bedürfnisse der Studierenden ab 50 abgestimmt. Wer also nie aufhören möchte sich weiterzubilden, kann die verschiedenen Kurse der Universitäten besuchen und vielleicht sogar ganz neue nützliche Kenntnisse für das Leben gewinnen. Man ist schließlich nie zu alt um etwas Neues zu lernen!




1 Kommentare

Brigitte Erdmann 3 year ago

gefällt mir gut.